Alles Rund ums Basteln

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Farben

Für jede Farbtechnik braucht es andere Farben, aber für jeden Geschmack gibt es passende Farben. Welche Farbe wer benutzt, ist definitiv ein sehr individuelles Bedürfnis. Hier spielen folgende Fragen eine Rolle:

Wasserfarben

Unter dem Begriff Wasserfarben werden alle Farben zusammengefasst, die mit Wasser angemischt werden. Die 'normale' Wasserfarben sind von schlechterer Qualität, aber reichen für den Schul- oder Haushaltsgebrauch. Wenn man mehr Zeit ins Malen intensivieren will, wird man früher oder später auf die hochwertigen Aquarellfarben umstellen, da die Farben mehr strahlen und lichtecht sind, dafür auch etwas teurer.

Wasserfarben
© Staedtler Malkasten

Aquarell Malen

Ein Aquarell (von lateinisch aqua ‚Wasser‘) ist ein mit nicht-deckenden Wasserfarben angefertigtes Bild. Die Aquarellfarben bestehen aus sehr feinen Pigmenten, wasserlöslichen Bindemitteln wie Gummi arabicum (Gummiarabikumbaum), Traganth (Pflanzensaft der Astragalus Gummifer Pflanze) oder Dextrinen, sowie Netz- und Feuchthaltemitteln. Diese lasierenden Farben werden nur mit Wasser verdünnt und mit einem Pinsel auf Papier, Pergament oder andere Materialien aufgetragen.

Für den Laien heisst es einfach ausgedrückt, die Aquarallfarben werden aus feinem Pigmenten (farbgebende Substanzen) und einem Bindemittel, bestehend meistens aus Gummi Arabiucum, Honig, Wasser, evt. Glyzerin, Ochsengalle oder Konservierunsmittel hergestellt.

Film ab →   Aquarell für Einsteiger - Felix Scheinberger (ca. 13 Minuten - Deutsch) Felix Scheinberger (Youtube Kanal)

Ob jetzt die Aquarellfarben in Tuben oder Näpfchen gekauft werden, ist wieder jedem selber überlassen. Sicher ist, wer mit Näpfchen arbeitet, muss sauber arbeiten und den Pinsel wirklich jedes Mal gut auswaschen, ansonst wird die Farbe sehr schnell unsauber. Die Aquarellfarben aus der Tube eignen sich leichter, um größere Flächen zu malen, dafür sind die Farbkästen perfekt, um unterwegs Skizzen anzufertigen.

Aquarell Farben
© Schmincke Tuben

Aquarell Farben Näpfchen
© Faber-Castell Näpfchen


Farbtechniken beim Aquarell

Die Farbtechnik beim Aquarell ist eigentlich einfach, hier die wichtigsten zwei Regeln. Wichtig ist auch, beim Aquarell gibt es kein Weiss, das erreicht man durch Weglassen der Farbe oder das Aufhellen durch mehr Wasser. Das Bild sollte immer mit einer hellen Hintergrund Farbe beginnen und dann wird darauf aufgebaut, bzw. gemalt.
Film ab →   Anleitung: 6 tolle Effekte für Hintergründe (ca. 9 Minuten ohne Worte) von Doro Kaiser (Youtube Kanal)

Will man ein vorgängig eine grobe Skizze machen, damit man eine ungefähre Orientierung hat, verwendet man am besten Aquarellstift, diese vermischen sich genau wie die Aquarellfarben später mit Wasser und sind somit nicht mehr sichtbar.

Lichtbeständig / Deckkraft / Staining und Non-Staining (Schmincke)

Hat man seine Technik kennengelernt und weiss jetzt genau, was einem liegt und was man wo verwenden kann, sind folgende Symbole auf den einzelnen Aquarellfarben einen wichtigen Wegweiser.
Aquarell Farben-Symbole

Aquarell Papier

Da Aquarell Papier je nach Mal-Technik sehr viel Wasser aufnehmen soll/kann, ohne sich aufzulösen, sollte man hochwertiges Papier mit einer Stärke ab 300g/m² verwenden. Wenn man aber eine Technik wählt mit wenig Wasser, reicht eine Papierstärke von 150g/m².

Ob man jetzt mattes oder rauhes Papier verwendet, wird man irgendwann selber wissen. Da jedes Papier für eine Technik besser geeignet ist. Teste es am besten einfach.

Aquarell Papier
Aquarell Papier - Bild: © farbcafe.de